Das Kulturprofil der Marienschule



Leitgedanken:

"Kultur öffnet Welten. Welten spannender Geschichten, lebendiger Bilder und spielerischer Momente. Welten voller Klänge und neuer Einsichten. Kinder und Jugendliche brauchen kreative Kompetenzen und Experimentierfelder, um starke Persönlichkeiten zu werden."

 

"Ganz offensichtlich berühren solche Angebote das Interesse der Kinder und Jugendlichen. Offenbar beinhalten sie Eigenschaften oder Elemente, die Kinder und Jugendliche faszinieren."

 

"Kulturelle Bildung orientiert sich an den Prinzipien der Kooperation und der Kommunikation auf Augenhöhe. Sie setzt an den Stärken, Interessen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an."

 

"Schlüsselkompetenzen sind Fähigkeiten, die wir heute brauchen, um unser Leben erfolgreich zu bewältigen. (...) Dazu gehören zum Beispiel: Kreatives Denken, Improvisationsvermögen, Ausdrucksfähigkeit, soziale Kompetenz, Toleranz, Selbstorganisation, Ausdauer oder auch die Fähigkeit, die Initioative zu ergreifen. Kulturelle Bildung ist mehr als Wissen und Fähigkeiten: Sie umfasst die Persönlichkeitsbildung. Sich orientieren zu können , mitreden und mitgestalten zu können - das alles gehört dazu."

 

(Werkbuch.01 der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW / 2009)

 

 

Konkrete Ausgestaltung im Schulprogramm der Marienschule:

Die Marienschule ermöglicht ihren Schülerinnen und Schülern in vielfältiger Weise kontinuierlich den Zugang zur kulturellen Bildung. Malen, Theater spielen, Musik machen, Tanzen, Schreiben, Lesen, Fotografieren - dabei erfahren sie sich selbst produktiv als Kulturschaffende. Ebenso wichtig ist die aktive Begegnung mit der Kultur im Theater oder Konzert, im Kino oder Museum oder in der Bibliothek.

 

Der Unterricht in allen Fächern orientiert sich an den Methoden der kulturellen Bildung. Er setzt bei den Stärken der Schülerinnen und Schüler an, fordert und fördert Mitwirkung und spricht alle Sinne an. Ein umfangreiches Angebot an Arbeitsgemeinschaften und vielfältige Kontakte zu außerschulischen Kulturpartnern sind ebenfalls elementare Bausteine des Schulprogramms.

 

Das Portfolio 

Das Portfolio dokumentiert konkret Prozesse und Ergebnisse des (kulturellen) Lernens und erlaubt es, einen Überblick über die Entwicklung des einzelnen Kindes zu gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend lernen, ihre Arbeit selbst zu beschreiben, zu reflektieren und vor anderen zu präsentieren. Portfolioarbeit ermöglicht oder erleichtert es, die Qualitäten der Schülerarbeiten zu würdigen und anzuerkennen. Mit der Portfolioarbeit soll eine besondere Präsentationskultur an der Schule aufgebaut werden und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler sichtbar gemacht werden.

Organisation:

Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn des 1. Schuljahres einen Ordner, dessen Außenseiten individuell gestaltet werden können. Kern des Portfolios bilden Originalarbeiten des Kindes.

Diese werden je nach Entwicklungsstand durch eine Reflexion mit Hilfe eines Reflexionsbogens ergänzt.

Auch Fotos, Zeitungsausschnitte, etc. können zur Erweiterung des Portfolios genutzt werden.

Unterstützt werden die Aktivitäten von vielen verschiedenen Kulturpartnern - angefangen natürlich bei den Eltern, über die Kirchengemeinde bis hin zu Museen und Theatern - ohne die viele Projekte nicht realisiertbar wären.

Überblick über einzelne Aktivitäten

Jahrgang 1

  • Büchertisch zur Einschulung
  • Erstellen einer "Büchertüte" durch die Mitschüler
  • Autorenlesung in der Bibliothek / Erste Erkundung

 

Jahrgang 2

  • Führung / Rallye in der Bibliothek (Ausweiserstellung)
  • Projektarbeit zu einem Autor / einer Kinderbuchreihe
  • Antolin - Leseförderprogramm

 

Jahrgang 3

  • Lesenacht in der Bibliothek
  • Besuch der "Schulkinowochen"
  • Besuch des Heimathauses, der St. Anna - Kirche, etc.
  • Führung durch Verl
  • Besuch einer alten Schule (z.B. Osthusschule) mit Unterricht

 

Jahrgang 4

  • Wahl des "Lesekönigs", Teilnahme am Ortsentscheid
  • Besuch der Buchhandlung Pegasus (Ich schenk´dir eine Geschichte)
  • Gestaltung einer Kunstausstellung im Heimathaus
  • Besuch des Heinz Nixdorf Forums in Paderborn
  • Projekt "ZISCH"  Zeitung in der Schule

 

Jahrgangsübergreifend

  • Gestaltung und Besuch von Gottesdiensten
  • AG`s:  Schülerzeitung, Tanzen, Schach, Malen und Werken, Stoffmalerei, Gedichte schreiben, Religion,
  • Wettbewerbe: Malwettbewerb der Volksbanken
  • Teilnahme am Tanztreff des Kreises Gütersloh
  • Projekte: 
    • "Kunst, Musik und Theater"
    • "Trommelzauber"
    • "Zirkus"
  • Besuch von Kunstausstellungen, Theateraufführungen
  • Aktivitäten am "Bundesweiten Vorlesetag"
  • Sozialtraining / Streitschlichterausbildung
  • Schuleigene Kunstausstellung (auch für die Öffentlichkeit / Heimathaus)